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In Ansbach: U23 kehrt in den Pflichtspielbetrieb zurück
Weiterhin angespannte Personallage
Nach einer fast dreimonatigen Pause startet die U23 am Samstag, 1. März, (14.00 Uhr) mit einem Auswärtsspiel in Ansbach in die restliche Saison der Regionalliga Bayern. Trotz einer schwierigen Vorbereitung wollen die Fuggerstädter einen guten Start hinlegen.
„Sehr schwierig“ sei es, ein Fazit zur Wintervorbereitung der U23 zu ziehen, gesteht Trainer Tobias Strobl. Denn: Schon vor dem Jahreswechsel war sein Team von großen Verletzungssorgen geplagt – ein Umstand, der sich auch nach der freien Zeit über Weihnachten leider nicht verändert hat. „Uns erwischt zurzeit eine Hiobsbotschaft nach der anderen“, sagt der UEFA-Pro-Lizenz-Inhaber. In die lange Liste der Verletzten reihten sich zuletzt in Lukas Aigner und Nick Rasoulinia gleich zwei Innenverteidiger ein, links hinten hat es Tobias Horn erwischt. Andere Akteure befinden sich immer noch in der Reha und stehen zum Saisonstart noch nicht bereit. „Wir laufen auf dem Grundstock“, so Strobl. Dazu kommt, dass jene Talente, die frühzeitig aus der U19 hochgezogen worden, auch dort gebraucht werden, denn das Feulner-Team ist derzeit ähnlich dünn besetzt. Die Zusammenarbeit liefe dahingehend aber gut: „Wir versuchen uns zu helfen, wo wir können, damit wir am Samstag zwei spielfähige Kader zusammenbekommen.“
Der „verpatzten“ Generalprobe am vergangenen Samstag gegen Türkspor Augsburg möchte Strobl deshalb keine allzu hohe Bedeutung anmaßen und bezeichnet die vergangenen Wochen als „zerstreut“. Man müsse von Woche zu Woche schauen.
Eingewöhnungszeit für Neuzugänge
Immerhin: Die internen und externen Neuzugänge seien nach etwas Anlaufzeit gut integriert, wenn auch die Anpassung an das neue Niveau und die Spielgeschwindigkeit noch etwas Zeit brauche. In den letzten Tagen vor dem Pflichtspielauftakt 2025 gehe es nun darum, trotz dieser Stolpersteine als Mannschaft ein gutes Gefühl aufkommen zu lassen und in Ansbach einen ordentlichen Restart hinzulegen.
Die Spielvereinigung bezeichnet Strobl als „spannenden Gegner“, der über viele Testspiele gegen Bayernligisten an Selbstvertrauen gesammelt habe. Vielen eigenen Toren stünden aber auch viele Gegentreffer gegenüber – und dass die U23 Tore schießen kann, stellte sie im Hinspiel eindrucksvoll unter Beweis: 7:1 endete die Partie Ende August. 41 Tore insgesamt sind dazu der vierbeste Wert der Liga, in Juan Cabrera haben die Rot-Grün-Weißen außerdem einen der Top-Torjäger (zwölf Treffer) in ihren Reihen. In Ansbach kommt es nun zum direkten Duell mit einem Tabellennachbarn. Der FCA als Dreizehnter (25 Punkte) reist zum Vierzehnten (23 Punkte).
Nachwuchsduell zum Heimspielauftakt
Ihr erstes Heimspiel bestreitet die U23 dann am Samstag, 8. März, (14.00 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg II. Vielleicht noch nicht bis dahin, aber in den kommenden zwei bis drei Wochen hoffe Strobl, wieder ein paar mehr Akteure zur Verfügung zu haben, die bereits Regionalliga-Erfahrung mitbringen. Gegen Nürnberg zurückkehren wird definitiv Kapitän Hendrik Hofgärtner, der am Samstag noch rotgesperrt fehlt.
Zwölf verbleibende Spiele
Insgesamt stehen für die U23 noch zwölf Partien aus, unter anderem Auswärtsspiele gegen den FC Bayern München II (Freitag, 14. März, 19.00 Uhr) und die Würzburger Kickers (Samstag, 29. März, 14.00 Uhr). Das letzte Saisonspiel steigt am Samstag, 17. Mai, (14.00 Uhr) beim derzeitigen Tabellenführer 1. FC Schweinfurt.
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